Bildung und Aufklärung Zossen e.V.

Eine andere Welt ist möglich

Die Kraut- und Rübenmärkte gehen zurück auf eine Idee von Sam C. Ahrens, Bildhauer und damals Mitstreiter in der Gruppe attac-tf. So fand am 2. Oktober 2004 der erste Kraut-und Rübenmarkt in Zossen auf dem Kirchplatz statt. Ab 2005 trafen sich dann Händler und Initiatoren von April bis Oktober monatlich zum Kraut- und Rübenmarkt mit ihren Besuchern.

Ein Grundanliegen des Bildung- und Aufklärung Zossen e. V. ist es, Zusammenhänge zwischen der Situation in der Region und globalen Situation in der Region und globalen Entwicklungen darzustellen. Dazu nutzten wir bereits in der Vergangenheit auch den Kraut- und Rübenmarkt, auf dem wir u.a. über die Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf Brandenburg, speziell unseren Landkreis, in einer Ausstellung informierten.

Auch die Herausforderungen der Gentechnik und der Versorgung der Weltbevölkerung mit Wasser waren Themen auf dem Kraut- und Rübenmarkt. Ein Höhepunkt bildete eine Ausstellung zum Tabakanbau bei den Oromo in Ostafrika im Turm der evangelischen Kirche, durch die Betroffene führten.Seit Mai 2015 bietet der Kraut- und Rübenmarkt zudem Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan Gelegenheit über einen Marktstand mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Die Flüchtlinge bieten selbst zubereitete Speisen aus ihrer Heimat an und informieren über ihre Herkunftsländer.